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Eine nachhaltige Umwelt- und Klimapolitik ist nur zu erreichen, wenn regionale Akteure wie die Badenova den Umbau der Energielandschaft aktiv vorantreiben. Mit Partnern aus verschiedensten Bereichen gestaltet Badenova die „Energiewende für alle“: Privatkunden erhalten reinen Ökostrom, mit Biogas/Biomasse-Projekten wird die Wertschöpfung vor Ort gestärkt und die Abhängigkeit von externer Energie gesenkt. Auch die Investitionen in die dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) tragen dazu bei, den CO2-Ausstoß zu verringern und Energie effizienter einzusetzen. Privathaushalte können mit der Strom erzeugenden Heizung sogar selbst Energie produzieren. Die Beispiele zeigen: Badenova setzt in ihrer Energiewende-Strategie auf einen breiten Mix an Maßnahmen.
Ökologisch – mittelständisch – regional:
An diesen Kriterien orientiert sich das Unternehmenshandeln. Am kommunalen Energie- und Umweltdienstleister sind u. a. die Städte Freiburg, Lahr, Lörrach, Offenburg, Breisach und Waldshut-Tiengen beteiligt. Durch das neue Beteiligungsmodell „kompas“ haben seit Mitte 2010 Konzessionsgemeinden von Badenova die Möglichkeit, ebenfalls Anteilseigner zu werden. Über 30 Städte und Gemeinden haben das Angebot bereits angenommen und verbreitern damit die kommunale Basis des Unternehmens. Badenova versteht sich als „Energiebündnis der Region“, das gemeinsam mit den regionalen Entscheidungsträgern und den Bürgern vor Ort die Energiewende vorantreibt.
Ökostrom für Privatkunden
Der Zubau erneuerbarer Energien wird mit Hilfe des Regiostrom-Fonds gefördert. Seit Einführung im Jahr 1999 sind über 2.200 private Solaranlagen, 27 Wasserkraftwerke und 7 Biomasseanlagen unterstützt worden. Der Fonds wird durch Badenova-Kunden gespeist, die „regiostrom aktiv“ beziehen. Pro verbrauchte Kilowattstunde Ökostrom fließen 1,8 Cent in den Fonds. Die Energie für „regiostrom basis“, das Badenova-Standardstromprodukt, stammt seit 1. Januar 2011 ebenfalls ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen. (Der zuvor vorhandene Anteil an KWK-Strom wurde durch Wasserkraft ersetzt.) Bereits seit 2008 verzichtet Badenova bei der Belieferung von Privatkunden vollständig auf Atomstrom, 2015 möchte man auch im Bereich der Industriekunden diesen hohen ökologischen Standard erreichen. 2010 führte Badenova erstmals maßgeschneiderte Ökostromprodukte für Geschäftskunden ein („badenova business öko“), mit denen man sich auch bundesweit als Klima-Partner aus der Solarregion positionieren möchte.
Anschub für Energiewende-Projekte: Innovationsfonds
Mit dem Innovationsfonds für Klima- und Wasserschutz unterstützt das Unternehmen Tüftler und Vordenker, schiebt Pilotprojekte an, die wegen fehlender Wirtschaftlichkeit sonst nicht realisiert werden könnten. Um neuartige Verfahren, Techniken oder Prozesse einzuführen, stellt Badenova seit Firmengründung jährlich drei Prozent des Gewinns (rund 1,8 Mio. Euro) für Leuchtturmprojekte zur Verfügung. Antragsberechtigt sind alle Kunden. Wichtige Kriterien bei der Mittelvergabe sind der Innovationsgrad, die ökologische Wirkung sowie der Multiplikatoreneffekt eines Projektes. Über 145 neuartige energetische Konzepte und Verfahren sowie Projekte aus der Umweltkommunikation wurden bislang mit maximal 250.000 Euro pro Einzelvorhaben gefördert. Die Bilanz seit 2001: Mehr als 17 Mio. Euro hat Badenova bereits investiert, was rund 77 Mio. Euro an weiterführenden Investitionen in der Region ausgelöst hat.
Schlüsselrolle Biogas/Biomasse
Bioenergie macht heute bundesweit fast die Hälfte des Klimaschutz-beitrags der erneuerbaren Energien aus. Der „Alleskönner“ unter ihnen liefert Strom, Wärme und Kraftstoff, die Energie ist grundlastfähig und gut zu speichern. Ihr Ausbau trägt zur regionalen Wertschöpfung bei und stärkt die Landwirtschaft. „Nur wenn wir auf Bioenergie setzen und ihre großen Potentiale erschließen, können wir die „Energiewende für alle“ erreichen“, so Badenova-Vorstand Mathias Nikolay. In der Unternehmensstrategie nimmt Biogas deshalb längst eine Schlüsselrolle ein. Rund 50. Mio. Euro sollen in diesen Bereich investiert werden. Anlagen und Projekte gibt es bereits in Forchheim, Neuried sowie im Gewerbepark Breisgau.
Bürgerbeteiligungsprojekte
Ein besonders erfolgreiches Instrument, um den Zubau erneuerbarer Energie zu fördern, sind Bürgerbeteiligungsprojekte, die Badenova gemeinsam mit Partnern umsetzt. Ob Windanlagen wie „regiowind St. Peter“, Fotovoltaikanlagen auf dem Stadiondach des SC Freiburg oder eine Kombination von Sonne, Wind und Wasser wie in „regiomix 2030“: Kaum aufgelegt, waren die Bürgerbeteiligungsprojekte ausverkauft.
Energielösungen für Privathaushalte
Sie ist die „Energiewende im Heizungskeller“: Gemeint ist die Strom erzeugende Heizung für Privathaushalte, die Badenova seit 2010 anbietet und zuvor in einem Feldtests mit 20 Energiepionieren erprobt hat. Das Mikro-Blockheizkraftwerk produziert gleichzeitig Wärme und Strom und zeichnet sich durch eine besonders hohe Energieeffizienz aus. Derzeit befindet sich eine Pelletswandtherme mit ausgefeiltem Logistiksystem im Feldtest. Die Energielösungen zeigen: Badenova ist nicht nur reiner Lieferant für Energie, sondern unterstützt die Kunden darin, für sich die beste Lösung zu finden. Energieeinspar- bzw. Energieeffizienzberatungen nehmen in der Beratung der Kunden einen immer größeren Stellenwert ein.
Badenova mit eigener Wärmetochter: Wärmeplus
Maßgeschneiderte ökologische Energiekonzepte zu erstellen, ist Aufgabe von Wärmeplus. Da Badenova frühzeitig den stetig steigenden Bedarf an kompetenter Beratung rund um eine innovative Wärmeversorgung erkannte, gründete sie im Herbst 2007 die Wärmetochter. Wie versorgt man ein Unternehmen, eine Klinik, einen Hotelkomplex oder ein Hallenbad effizient und umweltschonend mit Energie? Was müssen Kommunen beachten, wenn sie ein nachhaltiges Energieversorgungskonzept umsetzen möchten? Individuelle Lösungen hierfür zu erstellen ist Aufgabe von Wärmeplus.
Aktuelle Unternehmensdaten & Geschichte
Mit rund 1.200 Mitarbeitern, einem Umsatzerlös von zirka 736 Mio. Euro und einem Bilanzgewinn von 53,8 Mio. Euro ist Badenova eines der leistungsstärksten Unternehmen in der Region (Zahlen 2009). 2001 ist Badenova als Zusammenschluss von sechs kommunalen Energie-versorgern entstanden.
www.badenova.de
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